Nach einer Vegetationsperiode von 4 bis 5 Monaten kann die Distel geerntet werden. Die Erntezeit erfolgt zwischen August und September. Erkennen kann man den Erntezeitpunkt durch die braun verfärbten und trockenen Blätter und den wenigen Blütenköpfen mit kräftigen, roten Blüten. Diese lassen sich leicht zwischen den Fingern zerreiben. Die Blüten erntet man per Hand.

Wird der Anbau der Färberdistel zur Gewinnung von Distel Öl verwendet, werden die Samen mit Mähdreschern abgeerntet. Die Pflanzen sollte man bei mittlerer Fahrgeschwindigkeit und relativ hoch schneiden, da sich die Samen im oberen Stängelbereich befinden. Das Erntegut muss nach dem Abpflücken sofort bei 50-60°C getrocknet werden. Anschließend kann man die Distel-Samen reinigen.


Verarbeitung für roten Farbstoff

Damit der gelbe Farbstoff Carthamin, der wasserlöslich ist, aus der Blüte entfernt werden kann, müssen die getrockneten Blüten gewaschen werden. Die Blüten legt man über Nacht in kaltes Wasser. Am nächsten Tag ist die Blüte rot gefärbt. Anschließend presst man die Blüten aus und wäscht sie erneut. Diese Prozedur wiederholt man so lange, bis das Wasser eine blassgelbe Farbe hat. Zum Schluss sind die Blüten leuchtend rot gefärbt. Aus Pottasche stellt man eine Lauge mit einem pH-Wert von 9-10 her. Die Blütenblätter werden in die Lauge gegeben und eine halbe Stunde darin geknetet, bis sich der rote Farbstoff löst. Mit einem Sieb kann die Farbe abgeseiht werden. Den Vorgang führt man noch zweimal aus, allerdings wird die Lauge mit weiterer Pottasche auf den ph-Wert 11 erhöht.

In das abgeseihte rote Farbbad gibt man Essigessenz hinzu, bis der pH-Wert auf 7,5 sinkt. Jetzt kann das angefeuchtete Material, das eingefärbt werden soll, in das Färbebad gelegt werden. Es verbleibt dort für drei Stunden. Ab und zu sollte man umrühren. Gleichzeitig wird erneut Essigessenz hinzugefügt, sodass der pH-Wert auf 6 herabsinkt. Nach den drei Stunden spült man das Färbegut aus und legt es in ein Beizbad mit Zitronensäure, damit sich die Farbe festigt.

Verarbeitung für Distelöl

Die Distel-Samen müssen über mehrere Monate trocknen. Voraussetzung für die Lagerung der Saat sind ein niedriger Gehalt an Feuchtigkeit und unerwünschten Fremdstoffen, sowie kühle Lagertemperaturen bei einem ausreichenden Austausch von Luft und Wärme. Man sollte die Samen schälen, bevor sie in die Presse kommen. Für die eigene Öl-Herstellung gibt es im Handel kleine Kaltpressen.

Durch die Kaltpressung der Samen erhält man ein Speiseöl. Für Industriezwecke wird das Distelöl heiß gepresst, sodass ein technisch verwendbares Öl entsteht. Da das Rohöl einen kratzenden Geschmack hat, sollte es anschließend teilraffiniert werden. Aus den Samen kann man zwei Ölsorten herstellen. Eines hat einen hohen Anteil an Ölsäure, das andere einen hohen Anteil Linolsäure.

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