Gallenleiden mit Färberdistel behandlen


Färberdistel gegen Gallenleiden

Die Färberdistel findet bei Gallenbeschwerden häufig Anwendung.

Gallenerkrankungen entstehen durch einen Magenkatarrh. Die Anzeichen der Erkrankungen sind unterschiedlich. Häufig klagen Patienten über Müdigkeit, Erbrechen, Magen- und Leberschmerzen, Aufstoßen, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall. Auch eine belegte Zunge kann auf ein Gallenleiden hinweisen. In einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit wird die Haut trocken und verfärbt sich unter den Augen gelblich. Das passiert, weil die Galle zu viel Farbstoff produziert und die Leberzellen diese nicht mehr ausscheiden können. Die begleitenden Gallenkoliken sind sehr schmerzhaft und unangenehm. In der Regel sind Frauen von Gallenleiden stärker betroffen als Männer, vor allem nach der Geburt eines Kindes treten Leber- und Gallenbeschwerden auf.

Mit Flavonoide der Färberdistel gegen Gallenleiden

Psychologische Probleme und Depressionen können ebenso eine Gallenkrankheit auslösen, wie eine falsche Ernährung. Fettige Speisen, Aufregungen, Stress, heftige Gemütszustände, ungesunde und enge Kleidung sowie Schlafdefizite erhöhen das Risiko. Eine Umstellung der Ernährung auf eine leichte Kost ist bei Gallenleiden die erste Maßnahme. Statt Kaffee sollte zum Frühstück Tee getrunken und nur mit kaltgepressten Pflanzenölen gekocht werden.

Die Färberdistel, auch als Saflor bekannt, findet bei Gallenbeschwerden häufig Anwendung. Denn neben ungesättigten Fettsäuren und Linolsäure enthält das Distelöl viele Flavonoide. Das sind Blütenfarbstoffe, die wirkungsvolle antioxidative Eigenschaften besitzen und Enzyme hemmen. Sie steigern die Kontraktionsfähigkeit des Muskelgewebes und sind blutdrucksenkend. Des Weiteren lindern die Farbstoffe Krämpfe. Bei Spasmen der Gallen- und Harnwege und des Magen-Darm-Trakts werden Medikamente mit Färberdistel-Extrakten von Ärzten verordnet und der regelmäßige Genuss von Distelöl empfohlen.

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